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RÜCKBLICK AUF VERGANGENE WECHSELAUSSTELLUNGEN

«Griff nach den Sternen! Das Grenzland Rheinfelden im bewegten 15. Jahrhundert»

Die Sonderausstellung des Fricktaler Museums im Jahr 2016 fand wieder in der Ringmauerscheune und damit auf der Stadtmauer statt. «Griff nach den Sternen! Das Grenzland Rheinfelden im bewegten 15. Jahrhundert» thematisierte die unruhige Zeit des 15. Jahrhunderts. Andernorts wurden Gebiete seitens der Eidgenossen erobert, doch Rheinfelden blieb habsburgisch. Rheinfelden besass im Mittelalter die grösste Stadtmauer im Gebiet des heutigen Aargaus, die mit ursprünglich 9 Türmen verstärkt war. Heute sind noch gut 330 Meter des Mauerrings überwiegend entlang der Ostseite des Magdenerbachs vorhanden. So bietet die Stadtmauer einen idealen Schauplatz zur Darstellung mittelalterlicher Kriegs- und Friedenskultur. Wir stiegen auf die Zinnen und blickten aus Sicht von Bogenschützen und Bewohnern auf die belagerte Stadt und das Fricktal, auf Konflikte und Kriegsereignisse: in Zeitzeugenberichten und lokalen Legenden, mit Events, in Bild, Ton und Text.
Griff nach den Sternen! 1415 bis 1501 - das Grenzland Rheinfelden in einem bewegten Jahrhundert Im Jahr 2015 gedachte der Aargau der historischen Weichenstellung vor 600 Jahren, als die Eidgenossen weite Gebiete der Habsburger im Aargau übernahmen, und veranschaulichte die Folgen für den Aargau und die Schweiz mit einem vielfältigen Erlebnisprogramm.
In Rheinfelden stiegen wir dafür auf die Stadtmauer und blickten aus der Sicht der belagerten Stadt sowie des Fricktals auf Konflikte und Kriegsereignisse: Die Eidgenossen kamen im 15. Jahrhundert näher, doch das Fricktal blieb habsburgisch - man lernte, im neuen Grenzland zu leben. Thematisiert wurden mittelalterliche Kriegs- und Friedenskultur  in Zeitzeugenberichten und lokalen Legenden, in Bild, Ton und Text.

Die Sonderausstellung fand in der Ringmauerscheune statt (neben der Kapuzinerkirche Rheinfelden) und war ab 6. Juni 2015 jeweils Di, Sa und So von 14-17 Uhr zugänglich.

Aktueller Flyer oder Word-Dokument
Tischset aus der Ausstellung als PDF
Blüte & Blatt

Die Ausstellung zeigte unter dem Titel "Blüte und Blatt" eine kleine Auswahl von Objekten mit Blütendekorationen aus der Sammlung, die nicht nur einfach schön sind, sondern denen auch eine besondere Symbolik durch Blumensprache inne wohnt. Die Präsentation erfuhr eine gelungene Ergänzung durch wertvolle, verzierte Textilien aus der Christkatholischen Kirche St. Martin in Rheinfelden.
Das verschwundene Dorf Höflingen Den Besucher erwartet eine spannende Reise in die Vergangenheit, in das Leben von Menschen, die in einem heute nahezu vergessenen, versunkenen Dorf lebten, welches aber unmittelbar in Rheinfeldens Nähe lag. Die Kabinettausstellung "Das verschwundene Dorf Höflingen bei Rheinfelden" zeigt das Ausmass schweren Schicksals. Die dramatische Zerstörung des kleinen Dorfes Höflingen,Wohnort und Heimat für Menschen, die in den Wirren des Dreissigjährigen Krieges mit der Zerstörung und Bandschatzung ihres Dorfes nicht nur Hab und Gut, sondern auch Leib und Leben verloren. Die wenigen Überlebenden fanden in Rheinfelden Zufluchtund ihre verlorene Heimat Höflingen geriet mit der Zeit in Vergessenheit. Lediglich in einigen Sagen blieb eine vage Erinnerung erhalten. Die spektakuläre Wiederentdeckung und die bemerkenswerten Fundstücke sind nun erstmals in einer Ausstellung thematisiert und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Rudolf von Rheinfelden - ehrenhafter Kämpfer oder herrschsüchtiger Verräter? Dieser aussergewöhnliche Lebenslauf löste schon bei Rudolfs Zeitgenossen unterschiedliche Reaktionen aus: Manche lobten ihn als ehrenwerten Mann, andere sahen in ihm einen Verräter. Die Ausstellung verfolgte die Geschichte und Beurteilung des Rheinfelders. Sie spürte seinen Vorfahren nach, zeichnete seinen politischen Werdegang auf und berichtete wie die Zeitgenossen über den kurzzeitigen König urteilten. Eine Reihe jüngerer Objekte zeigte zudem, dass Rudolf über 900 Jahre nicht in Vergessenheit geriet und bis heute fasziniert. Damit bot sich die Möglichkeit, Fakten und Meinungen zu vergleichen und selbst eine Antwort auf die Eingangsfrage zu suchen.

Die Brücke in Rheinfelden
Flussübergang - historischer Schauplatz - Platz für Geschichten


Rheinfelden feierte 2012 das 100jährige Jubiläum der Brücke über den Rhein. Das Fricktaler Museum würdigte dieses Jubiläum mit einer Ausstellung zur Geschichte der Brücke.

Treu nach dem Motto des Fricktaler Museums, wenn Steine reden könnten& doch weil sie dies für unsere Ohren nicht verständlich tun, lässt die Ausstellung im Fricktaler Museum andere Zeitzeugen die Geschichten der Brücke, die Geschichten auf der Brücke und über die Brücke erzählen. Nach der Zerstörung der Holzbrücke über den Rhein 1897 behalf man sich über mehrere Jahre mit einer eisernern Notbrücke als Übergang. Aus der Zwischenlösung wäre fast eine Dauerlösung geworden, hätte nicht im Jahr 1908 eine Brückenbaukommission die Ausschreibung eines Wettbewerbs zum Bau einer neuen Brücke aus Stein, Eisen und Beton beschlossen. Nach mehreren Durchgängen und zahlreichen Projekteingaben erhielt, obwohl nur an 2. Stelle des Wettbewerbs, der aus Bern stammende Bauingenieur Robert Maillart und sein Büro in Zürich den Zuschlag zur Ausführung. Damit begann die Geschichte der heutigen Brücke, die über lange Zeit für den Autoverkehr genutzt, ursprünglich sogar für die Nutzung mit einer Strassenbahn vorgesehen war, und heute in erster Linie Fussgängern zur Überquerung des Rheins dient. Doch in 100 Jahren war die Brücke nicht nur durch den Verkehr stark strapaziert, was die Restaurierung vor dem Jubiläum evozierte. Die Brücke wurde zum historischen Schauplatz. Zwei Weltkriege sah sie vorüberziehen, Flüchtlingsströme und Rückwanderer in beiden Richtungen, viele traurige Schicksale, doch zum Glück auch hoffnungsvolle Momente der mitmenschlichen Hilfe bis hin zu frohen Stunden mit Festen, Musik und Tanz der Menschen beidseits des Rheins zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Viele Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten mit der Brücke als Schauplatz und Bühne spiegeln gleichzeitig ein bewegtes Jahrhundert Rheinfelder Geschichte wieder.

Bis zum 16. Dezember war das Museum in gewohnter Weise jeweils Dienstag, Samstag und Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet.

Die Vernissage der neuen Ausstellung fand am Freitag, 30. März 2012 statt.

Tischlein deck dich
- speisen, tafeln und dinieren von den Römern bis ins 21. Jahrhundert


Tischlein deck dich... ist ein Märchen, ist eine Lebensart und es war die Ausstellung im Jahr 2011 im Fricktaler Museum.

Vom 9. April bis 18. Dezember 2011 zeigte die Ausstellung Objekte und Geschichten aus Tischkultur und Lebensart.

Terra sigillata und karge Gedecke aus dem Mittelalter, feines Porzellan aus China, weisses Gold aus Meissen, Fayencen und Steingut, Messer, Gabel, Löffel, und besonderes Besteck wie Austerngabeln und Schneckenzangen, Leuchter und Silberschalen, Gläser und Trinkpokale, Zuckerlöffel und Salieren, Pfefferstreuer und Senftuben, Servietten und Tischtücher, dies alles sind Gegenstände, die eine eigene Geschichte haben. Gleichzeitig erzählen sie aber auch Geschichte und Lebensart ihrer Benutzer, bergen Inhalte über das Umfeld und die Gesellschaft ihrer Epoche und widerspiegeln damit die soziale Stellung ihrer Nutzer. Vom Tafelgeschirr der Römer über karge mittelalterliche Gedecke aus dem Fricktal, bis hin zu prunkvollen Speiseservicen im Stil des Barock und Rokoko war in der Ausstellung ein Teil unserer Kulturgeschichte dargestellt, dem wir täglich ganz unbewusst begegnen. Objekte aus der Sammlung des Museums wurden ergänzt durch wertvolle Beispiele aus privaten Sammlungen und liessen ein lebendiges Bild einer 2000 Jahre alten Kulturgeschichte entstehen.

Zahlreiche Märchen wie "Tischlein deck dich" oder "die Reise ins Scharaffenland" erzählen vom Essen und Speisen und waren ein beliebtes Medium, schon Kindern Tischkultur und Lebensart auf spielerische Weise näher zu bringen. Die Ausstellung bot ein vielfältiges Rahmenprogramm, welches auch Kinder mit speziellen Veranstaltungen märchenhaft verzauberte.

IN SALE SALUS Hermann Keller und die Kurstadt Rheinfelden

Hermann Keller, Kurarzt und Balneologe, war eine der Schlüsselfiguren für die Entwicklung des Kurortes Rheinfelden im 19. und 20. Jahrhundert.
Vom Mittelalter bis in die Neuzeit waren Badestuben die wichtigsten Orte der Badekultur in Rheinfelden. Doch die eigentliche Geschichte der Kurstadt Rheinfelden begann mit der Entdeckung der Salzlager in den 1840er-Jahren. 1863 eröffnete Heinrich von Struve eine bereits bestehende, umgebaute Badeanstalt unter dem Namen Rheinsolebad von Heinrich von Struve. Knapp zwanzig Jahre später kaufte Josef Viktor Dietschy als Wirt des 'Hotel Krone' die Anlage und eröffnete noch im selben Jahr das Salinenhotel im Park. Als er 1887 den erfahrenen und weitgereisten Dr. Hermann Keller als Kurarzt engagierte, begann die Arbeit eines effizienten Zweigespanns. Gemeinsam trugen sie wesentlich zum Aufstieg des Kurortes bei. Der gute Ruf des luxuriösen 'Grand Hôtel des Salines au Parc' und der bewährten ärztlichen Betreuung seitens der Kurärzte verbreitete sich im Ausland. Schon seit den 1850er-Jahren gab es für minderbemittelte Kranke im Armensolbad des ,Hotel Engel' die Option einer Badekur. Das von Dr. Keller 1896 gegründete Sanatorium belegt ebenso, dass heilsame Kuraufenthalte nicht nur den reichen Gästen vorbehalten waren. Heute befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Sanatoriums die Rehaklinik.

Nach erfolgreichen Jahren um die Jahrhundertwende beendete der Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 die erste Blütezeit des Kurortes abrupt. Nach dem Ende des Krieges blieb die internationale Klientel aus. Neu entdeckten Schweizer Gäste Rheinfelden als Kurdestination und trugen zu einem langsamen, aber stetigen Aufschwung im Tourismus bei. Hermann Keller hatte zwei vergessene Mineralquellen wiederentdeckt und führte 1920 die Trinkkur als Ergänzung zur Solbadkur ein. Mit Innovationen wie der Eröffnung der Kurbrunnenanlage vermochte Rheinfelden sich wieder vermehrt in einem internationalen Kontext zu positionieren. Seit Beginn der 1960er-Jahre mehrten sich Anzeichen, dass das Kurwesen nicht mehr in der gleichen Form weitergeführt werden konnte. Reisegewohnheiten und Bedürfnisse der Gäste veränderten sich. Die Hoteliers reagierten darauf mit Renovationen oder der Schliessung ihrer Häuser. Mit dem Rückgang der Kurgäste verlor auch die Trinkkur an Bedeutung. Die Kurbrunnenanlage erfuhr 1979 einen massiven Umbau und diente anschliessend als Casino mit Restaurant.

Heute stehen nicht mehr die Kur, sondern Therapie und Rehabilitation im Zentrum. Sie zielen auf eine rasche und möglichst effiziente Wiederherstellung der Gesundheit. In den letzten Jahren haben Wellness, Schönheitspflege und Freizeitvergnügen an Bedeutung gewonnen.
"Kaiser, Kirche, Untertan - die Habsburger im Fricktal"

Im Rahmen des vom Kanton Aargau ausgerufenen Habsburger Gedenkjahres zeigte das Fricktaler Museum in Rheinfelden eine über die Kantonsgrenze hinaus vielbeachtete und schön konzipierte Ausstellung zur habsburgischen Vergangenheit unserer Region.

Die Schwerpunkte der Ausstellung beschrieben die politische und militärische Geschichte seit König Rudolf I. (reg. 1273-1291), die Verbindungen der Habsburger mit dem Chorherrenstift St. Martin und Klöstern der Region sowie das Zeitalter Kaiserin Maria Theresias und Kaiser Josefs II., deren Reformtätigkeiten bis weit ins 19. Jahrhundert nachwirkten und die aargauische Gesetzgebung massgeblich prägten.

Auch diese Ausstellung war begleitet von einem tollen Rahmenprogramm, u.a. mit speziellen Veranstaltungen für Kinder. Unter dem Titel "wir bauen eine Burg" liessen sich viele Kinder für eine sommerliche Bastelei begeistern. Nach einer Einführung zum Thema im Stadtmuseum Rheinfelden Baden konnten die Kinder unter Anleitung eine Burg bauen. Entstanden ist ein stattliches Bauwerk, auf welches die Kinder mächtig stolz waren.

Wer sich auf die Suche nach habsburgischen Spuren in unserer Landschaft begeben wollte, konnte dies auf einer mit der Fricktalisch Badischen Vereinigung organisierten Exkursion tun. Die kundigen Leiter der Exkursion führten das Publikum entlang der kaiserlichen Reichsgrenze und liessen spannende historische Geschichten aufleben.

Der Historiker Dr. Linus Hüsser zeigte in zwei spannenden Referaten auf, welche Ereignisse und Entwicklungen aus habsburgischer Zeit den noch jungen Kanton Aargau bei seiner Gründung beeinflussten und welche Begebenheiten heute noch nachwirken (2008), resp. wie man sich die Selbstverwaltungsrechte der Gemeinden und Vogteien im Fricktal im Vergleich zu den benachbarten eidgenössischen Untertanengebieten vorstellen muss (2009).

Im Jahr 2009 konnten MuseumsbesucherInnen Ihr Geschichtsinteresse mit kulinarischen Genüssen verbinden. In Zusammenarbeit mit Kurt J. Rosenthaler (Inhalt) und einem Partyservice entführte das Museumsteam mit der Organisation eines Habsburger Kulinariums die Gäste in die habsburgische Vergangenheit.

"Der Rhein als Grenze und als politische Schlagader" - Der Historiker Jürg Stüssi lud die Interessierten auf eine Zeitreise durch zweitausend Jahre ein und liess die Geschichte am Oberrhein lebendig werden.

"Die Rheingenossen - Fischer und Schiffleute auf dem Hochrhein" war das Thema eines Referates von Historiker Max Baumann. Er beschrieb die zunftähnlich organisierten Rheingenossen zwischen Basel und Säckingen zur Zeit der habsburgischen Landesherrschaft und ihr Niedergang im 19. Jahrhundert.

Wo die bunten Fahnen wehen

Aus Anlass der Grün 07 und des in Rheinfelden/ Schweiz lancierten "Fahnenprojektes" hatten die Verantwortlichen des Fricktaler Museums die Anregung seitens des Kulturbüros einen Beitrag zum Thema zu leisten, gerne aufgenommen.
Die Chance einen grossen Teil der knapp 40 historischen Fahnen der Sammlung in einem thematischen Umfeld präsentieren zu können, musste genutzt werden!
Und weil die Vergangenheit uns manchmal einholt, startete diese Ausstellung nicht erst im Juni - wie die Grün 07 - sondern bereits am 28. April und dauerte bis zum 16. Dezember.
Unterschiedlichste Fahnen wurden gezeigt, politische Fahnen, religiöse Fahnen, Vereinsfahnen, Zunftfahnen, Schulfahnen, militärische und Kadettenfahnen, Feuerwehrfahnen usw. Dabei ging es aber nicht nur darum, Fahnen zu zeigen, sondern auch die Hintergründe und Geschichten der Fahnen und speziell ausgewählte Objekte zu beleuchten.

Während des Jahres konnten jüngere und ältere BesucherInnen wiederum ein Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und museumspädagogischen Veranstaltungen besuchen und die Inhalte der Ausstellung vertiefen.
„Fenster zum Himmel – Ikonen, Skulpturen und Andachtsbilder“
4.11. – 17.12.2006


Vom 4. November bis 17. Dezember 2006 zeigte das Fricktaler Museum in seiner Weihnachtsausstellung „Fenster zum Himmel – Ikonen, Skulpturen und Andachtsbilder“ russische und griechische Ikonen aus der Sammlung der 2003 verstorbenen Archäologin und Kunsthistorikerin Gratia Berger, sowie Hinterglasbilder resp. Hinterglasikonen, Andachtsbilder und Skulpturen aus der Sammlung des Fricktaler Museums. Dieser museale Beitrag an die besinnliche Zeit vor Weihnachten konnte nur durch die Zusammenarbeit mit der Leihgeberfamilie realisiert werden.

Die gezeigten Ikonen, zum Teil in Klöstern oder im Künstlerdorf Palech in Lupenmalerei entstanden, aber auch einzigartige Skulpturen wie die Madonna des Rheinfelder Bildhauers Johann Isaak Freitag, kleine geschnitzte Reliquiare oder aufwendigste Stickbilder mit religiösen Themen sowie die übrigen zahlreichen Objekte aus der Sammlung des Museums, sind Zeichen tiefer Gläubigkeit der Menschen in vergangenen Jahrhunderten. Abgesehen davon sind sie aber auch Belege vielseitiger künstlerischer Schaffensqualität, die sich in den gezeigten ausdrucksstarken Objekten widerspiegelt.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung bot neben Führungen und besinnlicher Stunde, auch den Einblick in die Werkstatt einer Ikonenrestauratorin oder in die antike Technik der Enkaustikmalerei. Eine Veranstaltung speziell für Kinder war das Basteln von Fensterbildern.

Zur Ausstellung ist unter dem gleichnamigen Titel ein reich bebilderter Katalog erschienen, der im Museum erhältlich ist.

Werkstatt Einblicke – Die KUNST zu BEWAHREN

Anhand von Themenschwerpunkten wurden Fragen zu Restaurierung und Konservierung, aber auch zu Tätigkeiten wie Sammeln, Inventarisieren und wissenschaftlicher Bearbeitung behandelt.

  • Auch Rücken können entzücken .
    Über Rückseiten und Vorderseiten von Gemälden und Bildern und was Sie uns sagen können.
    Donnerstag 18. Mai, 16.30 - 18.00h
  • Samt und Seide, Flachs und Wolle
    ein Blick in die Textilwerkstatt.
    Dienstag, 27. Juni, 16.30 - 18.00h
  • 1000 Scherben...?
    über zerbrechliches Material wie Glas, Porzellan und Keramik.
    Mittwoch, 20. September, 16.30 - 18.00h
  • Marmor, Stein und Eisen bricht…
    über Schäden, Schadensbegrenzung und Restaurierungsmöglichkeiten.
    Dienstag, 31. Oktober, 16.30 - 18.00h
Gewürz, Kaffee und Schokolade (Weihnachtsausstellung)

Die Ausstellung mit Objekten der Sammlung ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus Privatbesitz beschäftigte sich mit der Geschichte und der Herkunft dieser Luxusgüter, aber auch die Auswirkungen auf die Weltgeschichte und Geschichte der Gesellschaft wurden thematisiert.
Zur Ausstellung ist in den Rheinfelder Neujahrsblättern 2006 ein Beitrag mit dem Titel "Über Jubiläen und Genüsse" von U. W. Gottschall erschienen.
Die nicht erzählte Geschichte -
150 Jahre Gemeinnütziger Frauenverein Rheinfelden
Die Ausstellung handelte von 15 Jahrzehnten Geschichten, Anekdoten, Begebenheiten, dokumentiert in Fotografien und Objekten, Protokollen und Berichten von Zeitzeugen des Gemeinnützigen Frauenvereins in Rheinfelden.

einige thematische Stichworte: die Unterstützung der Notleidenden in den beiden Weltkriegen, Hilfe zur Selbsthilfe, Kurse und Vorträge zu aktuellen Themen, Krankenpflege und Altenbetreuung, gemeinnützige Veranstaltungen zur Unterstützung des Sanatoriums, des Bezirksspitals, des Altenheims, der Jugend- und Krankenbetreuung. Alle Aktionen über Jahre finanziert mit Hilfe der Brockenstube als Ort der Begegnung, als Handelsplatz, günstige Einkaufsmöglichkeit und beste Einnahmequelle..., die die Realisierung der Visionen auch in Zukunft ermöglichen soll.