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  Rheinfelden - anno dazumal und heute. Menschen und Orte
   
 

Ausstelungsplakat
 

  Eine Ausstellung wider das Vergessen - wir stellen Erinnerungen aus.




Rheinfelden ist die Stadt mit den grossen Erinnerungen, mit den vielen Geschichten. Doch wenn die Dinge, die Ansichten, die Menschen verschwinden, verlieren wir mit ihnen auch die Erinnerungen.

Jeder Besucher, jede Besucherin ist eingeladen die eigene Geschichte, Ihre persönliche Erinnerung, Ihre Anekdote im Ausstellungsbuch zu notieren und damit an der Geschichte der Stadt Rheinfelden weiterzuschreiben und diese für die Nachwelt zu erhalten.

Seit den 1850er Jahren ermöglichen Fotografien, Szenerien und Menschen technisch festzuhalten. Die aktuelle Sonderausstellung zeigt erstmals eine Auswahl von Stadtansichten aus dem reichen Bestand der museumseigenen Sammlung. Die Ausstellungsarchitektur nutzt Litfass-Säulen und stellt historischen aktuelle Bildern gegenüber und zeigt den steten Wandel der Stadt. Die früheste Aufnahme, eine Daguerreotypie, stammt von Frederick Crawley, der die Stadt 1858 vom Rhein her festhielt. Der Auftrag kam vom berühmten britischen Kunsttheoretiker und Maler John Ruskin (1819  1900), welcher seinerseits auf den Spuren von William Turner (1775-1851) unterwegs war, der Rheinfelden seinerzeit besucht hatte. Das Städtchen wirkt auf Crawleys Aufnahme fast noch mittelalterlich. Doch der technische Fortschritt des 19. Jahrhunderts hatte schon eingesetzt. Teile der Stadtmauer dienten ab 1816 als Steinbruch und zum Bau neuen Wohnraums. Manches, was wir heute erhalten würden, ist verschwunden und nur noch auf Fotos erhalten. Das bekannte und beliebte Stadtmodell wird in der Ausstellung zu einem interaktiven 3D Plan, auf dem mit Hilfe von Laserpunkten Orte angezeigt werden, deren Wandel mit vorher und nachher Bildern vergleichbar werden.
Mit der Industriealisierung und dem Tourismus entstanden um den Stadtkern und zum Teil auch in der Altstadt noble Hotels und funktionelle Fabrikbauten. Die Bevölkerungszahl des Städtchens stieg von 1910 Personen im Jahre 1850, auf 3349 um 1910 und 13'369 im Jahre 2016. Die damit einhergehende Siedlungsentwicklung illustriert eindrücklich ein projizierter Zeitablauf aus Kartenausschnitten. Mitte der 1940er Jahre wurde die Altstadt zum Städtli und in den Aussenquartieren begann ein Bauboom, der bis heute anhält. Am bekanntesten ist sicher das Projekt Augarten, eine Modellstadt der 70er Jahre par excellence. Bewohner und Bewohnerinnen erinnern sich an die Bauzeit. Erzählungen und Berichte von Rheinfeldern sind an Audiostationen zu hören.

1. April 2017 - 17. Dezember 2017